Wenn du nach diesem Herbst-Artikel Lust auf mehr hast, könnte ein Tag auf dem Sörmlandsleden und eine Fika-Pause aus Zimtschnecke mit Aussicht genau das sein, was deinen nächsten Trip abrundet.
1. Der Åsnen-Nationalpark – Kanutouren durch Herbstfarben
Der Åsnen-See ist riesig und übersät mit kleinen Inseln. Im Sommer ein Paddelparadies – aber im Herbst? Unvergleichlich. Die Wälder färben sich rot-orange, der Nebel hängt über dem Wasser, und die Stille ist fast greifbar. Es gibt markierte Kanurouten, viele Startpunkte, und ja: Hunde dürfen ins Boot – wenn sie stillhalten.
2. Skurugata – Schwedens kleine Schlucht
Die Skurugata liegt etwas versteckt in Småland und ist kein klassisches Touristenziel. Ein schmaler, steiniger Pfad führt durch eine Art Mini-Canyon, mit bemoosten Felswänden und knorrigen Bäumen. Im Herbst tropft es von den Zweigen, Laub liegt unter den Füßen, und der Hund schnuppert sich begeistert durchs Unterholz.
3. Växjö – Stadt trifft Wald
Växjö ist eine kleine Stadt mit großem Naturbonus. Du kannst morgens einen Latte in der Altstadt trinken und nachmittags mit Hund am Helgasjön spazieren. Im Herbst ist die Uferpromenade menschenleer, und in den umliegenden Wäldern raschelt das Laub so beruhigend, dass du die Uhr vergisst. Ein kleiner Geheimtipp: der Aussichtsturm auf dem Kronoberg – goldener Blick garantiert.
4. Korrö – das Museumsdorf ohne Museumsmief
Korrö ist ein altes Handwerksdorf am Fluss Ronnebyån, mit Brücken, roten Holzhäusern (ja, die gibt’s trotzdem) und einem großartigen Wanderweg durch Auenlandschaften. Im Herbst fließt das Wasser schneller, das Café ist leerer – und der Weg gehört fast nur dir. Hunde sind willkommen, überall. Nur bitte nicht auf die Holzschnitzereien pinkeln lassen.
5. Norra Kvill Nationalpark – Ruhe, Moos und Elchspuren
Norra Kvill ist einer der stillsten Orte, die ich kenne. Kein Empfang, kein Trubel – nur uralte Bäume, Nebel zwischen den Stämmen und vielleicht ein Elch, der im Halbdunkel verschwindet. Der Rundweg dauert etwa 2 Stunden, ist gut begehbar, und mein Hund war hier so ruhig wie sonst nie. Vielleicht, weil alles um uns herum so langsam war.
Was du im Herbst beachten solltest:
- Wetter: Es wird schnell kühl und feucht. Regenjacke für dich und evtl. auch für den Hund einpacken.
- Tageslicht: Ende Oktober ist es ab 17 Uhr dunkel. Früh losgehen lohnt sich.
- Geschlossene Einrichtungen: Viele Cafés & Museen haben verkürzte Öffnungszeiten oder Winterpause. Plane Snacks selbst ein.
Interne Empfehlungen:
Ich nenne sie noch nicht mein Eigen, diese Orte – aber in Gedanken gehören sie mir längst. Und wenn du einmal im Herbst da warst, verstehst du genau, was ich meine.